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Prof. Dr. Gundi Gompf

Prof. Dr. phil. Gundi Gompf

Zur Person

Nach Lehramtsstudium und Staatsexamen begann die Wissenschaftlerin auf Anregung ihres Rektors im Jahre 1966, Englischunterricht ab 3. Schuljahr "heimlich" auszuprobieren, d. h. ohne die ab Klasse 5 der Sekundarstufe üblichen Hausaufgaben, Tests und Zeugnisnoten. Dieser ungenehmigte Schulversuch kam dem Hessischen Kultusministerien (HKM) zu Ohren, es gab eine Überprüfung ihres Unterrichts - mit dem Resultat, dass ihr Konzept in einem umfangreichen Modellversuch erprobt und sie vom HKM mit dessen wissenschaftlicher Betreuung beauftragt wurde (1969 bis 1984). In dieser Zeit leitete sie zudem insgesamt drei Kommissionen zur Entwicklung von Handreichungen bzw. Rahmenrichtlinien für Englisch ab Klasse 3.

1969 stellte sie das HKM für die Aufgabe frei, am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main den Stand über Schulversuche mit Englisch ab 3. Schuljahr in Erfahrung zu bringen, und zwar sowohl in sämtlichen der 11 Bundesländer als auch in Frankreich, Schweden und der damaligen CSSR. Ihre umfangreiche Arbeit wurde vom DIPF beim Beltz Verlag, Weinheim 1971 veröffentlicht.

Ab Sommersemester 1970 beauftragte sie der Hessische Kultusminister, neue Studiengänge für Fremdsprachenlernen mit Grundschulbezug an der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main zu entwickeln. Diese Studiengänge wurden Mitte der 1970er Jahren von Universitäten und Pädagogischen Hochschulen anderer Bundesländer übernommen.

Nach erfolgreichem Aufbaustudium promovierte Gundi Gompf 1973 im Fachbereich Neuere Philologien und wurde 1976 auf die Professur für "Didaktik der Englischen Sprache und Literatur" an die J. W. Goethe-Universität Frankfurt am Main berufen. Diese Tätigkeit in Lehre und Forschung nahm sie bis zu ihrer Emeritierung im Jahre 2005 wahr.

© "Kinder lernen europäische Sprachen" - Prof. Dr. Gundi Gompf (Hrsgn.)
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