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Prof. Dr. Gundi Gompf:

Rückblick auf "Kinder lernen europäische Sprachen e.V."

Als sich der Verein im Jahre 1989 in Wiesbaden gründete, umfasste er einen kleinen Kreis von Personen, die sich bereits seit vielen Jahren mit dem Erlernen der englischen Sprache ab Klasse 3 der Grundschule beschäftigt hatten. Schon wenig später gehörten dem als gemeinnützig anerkannten Verein namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Verbänden für Bildung und Erziehung sowie des Bundeselternrats an. Sie alle waren sich darin einig, dass der traditionelle Englischunterricht ab 5. Schuljahr einer grundlegenden Reform bedürfe, um die Kinder sowohl beruflich als auch privat besser auf ihr späteres Leben vorzubereiten.

Ihre Forderung basierte zum einen auf einer Vielzahl von erfolgreichen Schulversuchen in mehreren Bundesländern, von denen Hessen mit einem 15 Jahre lang wissenschaftlich betreuten Schulversuch und permanenter Curriculumentwicklung (3 Lehrpläne für Englisch ab 3. Schuljahr) eine besondere Stellung einnahm. Gleichwohl hatte kein einziges Bundesland daraus die erforderliche Konsequenz der Vorverlegung des Beginns gezogen. Auch die Ergebnisse einer von der Stiftung Volkswagenwerk finanzierten 5 Jahre umfassenden Langzeitstudie von Prof. Peter Doyé und Professor Dr. Dieter Lüttge, in der die Überlegenheit der "Frühbeginner" im Vergleich zu Beginnern ab Klasse 5 noch Ende Klasse 7 wissenschaftlich einwandfrei nachgewiesen worden war, hatte kein Kultusministerium zum Handeln bewegt.

Ziel von "Kinder lernen europäische Sprachen e.V." war es daher, eine breite Öffentlichkeit über den Immobilismus der Kultusministerien zu informieren, die Erkenntnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Englischdidaktik bundesweit zusammenzuführen und seine Forderungen hinsichtlich der Verlegung des Fremdsprachenbeginns in das 3. Schuljahr der Grundschule über die Medien Hörfunk, Fernsehen und Printbereich publik zu machen.

Dank der finanziellen Unterstützung durch die Hans-Messer-Stiftung, die Stiftungen der Verlage Cornelsen und Ernst-Klett, der Friedrich-Ebert- und der Robert-Bosch-Stiftung, zahlreicher Sponsoren aus der Wirtschaft und Spenden von Privatpersonen - und nicht zuletzt Dank des unermüdlichen, außergewöhn-

© "Kinder lernen europäische Sprachen" - Prof. Dr. Gundi Gompf (Hrsgn.)
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